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Dienstag, 29. Juli 2014

Channel Image 13:32 Abt. diskriminierende Inserate - heute: Stage @ SRF infamy
Wer erfüllt dieses Kriterium, um in Frage zu kommen für eine der "trimedialen Stages" bei SRF?
Sie sind in der deutschen Sprache absolut sattelfest, sprechen akzentfrei einen Schweizer Dialekt und können sich in einer zweiten Landessprache sowie in Englisch verständigen.
Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch: alles kein Problem.

Aber "akzentfrei einen Schweizer Dialekt" sprechen? Was ist das denn?
Der Akzent bezeichnet die (in der Regel ungewollte) Übertragung von Aussprachegewohnheiten auf eine Fremdsprache oder die Hochsprache, während der Begriff Dialekt eine lokale Sprachform kennzeichnet, die über eine von der Hochsprache abweichende Aussprache, teils eigene grammatische Strukturen und einen abweichenden Wortschatz verfügt.
sagt Wikipedia.

Mein Berndeutsch, für mich eine Fremdsprache, trägt einen starken Baseldeutschen Akzent. Ebenso mein Züritüütsch. Und auch mein Baseldytsch ist, obwohl Erstsprache, nicht akzentfrei und "lupenrein".

Hierzulande spricht niemand, ausser vielleicht Carl Miville, Dällebach Kari und Margrit Rainer, aber nur wenn sie sich ganz fest konzentrieren, "akzentfrei einen Schweizer Dialekt" (zu Tessin, Westschweiz & Bündnerland fielen mir keine typ. Dialektvertreter ein, Pardon). Den "akzentfreien Schweizer Dialekt" gibt es nicht!

Aber das ist wohl alles gar nicht gemeint. Wen will man mit diesem verkorksten Kriterium bei SRF abwimmeln?

Der Passus richtet sich gegen all jene, die nicht seit mindestens vier Generationen, gut integriert, irgendwo zwischen Boden- und Schiffenensee, Rheinknie und Rhonequelle leben.

Auch wenn Du alle anderen, durchaus anspruchsvollen Kriterien glänzend erfüllen würdest, hast Du trotzdem keine Chance auf eine Ausbildung bei SRF, wenn man Deinem Schweizerdeutsch den ausländischen Pass Deiner Eltern anhört.

Verstösst die Personalabteilung von SRF damit gegen Artikel 8, Absatz 2, der Schweizerischen Bundesverfassung?
Channel Image 08:27 Abt. Wes Brot ich ess, des Lied ich sing infamy
468: Die WEKO büsst die CH-Nachrichtenagentur SDA mit 1,88 Mio CHF, weil sie mehreren Medienkonzernen exklusive Rabatte gewährte und AP Schweiz behinderte.
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Nie war es so einfach, mit einem Beitrag den Claim von infamy zu befolgen, "Journalism is printing what someone else does not want printed. Everything else is public relations."
Nach dem die WEKO die einzige komplette Schweizer Nachrichtenagentur SDA zu einer happigen Busse verurteilte, üben sich die Schweizer Medien, selber an der SDA beteiligt, in Schweigen. Mitteilung hier: www.news.admin.ch
Der www.blick.ch berichtet zwar etwas versteckt darüber, lässt die Gelegenheit aber nicht aus, das gänzlich uneinsichtige und beleidigte Statement der staatstragenden SDA zum Urteil in den Bericht zu drängeln. (Nachtrag: Eigentlich kein Wunder, bringt der Blick hier doch einen Text, in dem die SDA über sich selber schreibt.)
Es ist halt im Ernstfall vielleicht doch besser, wenn es mindestens zwei Nachrichtenagenturen gäbe.

Montag, 28. Juli 2014

Channel Image 21:30 Die Deutsche Telekom bietet mit T-Mobile All-Inclusive die erste europaweite Datenflat an! der leumund.ch - laissez faire
Wer kennt es nicht, zuhause hat man sein Mobilfunkabo mit einer richtigen 2GB Flat und man nutzt quasi unlimitiert die Möglichkeiten des mobilen Netzes. Verlässt man sein Heimatland war man bisher dann entweder auf bescheidene Inklusivvolumen angewiesen oder musste zu … Weiterlesen

Quellen

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