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Freitag, 22. Mai 2015

Channel Image 17:07 Abt. Mikropolitik - heute: Bevolkerungsprognosen II infamy

Das Statistische Amt teilte gestern mit:

Die Wohnbevölkerung des Kantons Basel-Stadt wuchs im April um 59 Personen auf 196'850.
Das Statistische Amt teilt NICHT mit:
Mit 196'850 liegt die Bevölkerungszahl knapp UNTER dem "Tiefen Szenario" in den Prognosen von April 2014, die für Ende 2014 196'600 vorhersagten, wobei es de facto 196'471 waren. Damit wenigstens das "Tiefe Szenario" erreicht würde (197'170), müssten bis Ende 2015 netto weitere 320 Personen zuwandern. Vielleicht schaffen wir das noch... Vielleicht. Das "Mittlere Szenario" (198'010 bis Ende '15), geschweige das "Hohe Szenario" (198'820 Ende '15), sind kaum mehr zu erreichen...

Wie gesagt: Prognosen sind Glückssache, vor allem wenn sie die Zukunft betreffen.

Channel Image 09:32 Abt. Eiertanz - heute: Regierung & Scientology infamy

Michel Rusterholz, ein SVPler, reichte Ende April 2015 im baselstädtischen Kantonsparlament eine Interpellation ein zu den Aktivitäten von Scientology. Sie stellte der Regierung diese Fragen:

  • Was unternimmt der RR, um die Infiltrierung des Schulsystems durch Scientologen zu unterbinden?
  • Steht die geplante Ausweitung der Sekte im lselin Quartier im Widerspruch zu den Gestaltungsplänen der Stadtentwicklung?
  • Gibt es eine Möglichkeit, den weiteren Erwerb von Liegenschaften durch Scientology oder mit Scientology eng verbundenen Personen zu unterbinden, wenn ja welche?
  • Gibt es eine Möglichkeit, die missbräuchliche Nutzung des christlichen Kreuzes an der Aussenwand zu unterbinden?
  • Gilt Scientology im Kanton als Kirche oder Religionsgemeinschaft (meiner Meinung nach nicht)?
  • Was unternimmt der RR, um das öffentliche Missionieren im Quartier, zu unterbinden?
  • Welche Möglichkeiten sieht der RR, Scientology in ihrer Tätigkeit auf dem Kantonsgebiet zu beschränken resp. ganz zu verbieten?
Vorgestern Mittwoch antwortete Regierungspräsident Morin darauf so:

Darauf reagierte Rusterholz damit:

(Warum hat sich niemand von der Linken an das Thema herangewagt und diese teils sehr berechtigten Fragen gestellt? Äusserst bedauerlich!)

Wir haben uns erlaubt, die Audios aus dem Audioarchiv des Kantons herauszupopeln und bei Soundcloud abzulegen, weil sie so etwas publikumsfreundlicher zugänglich sind.

Quellen

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