Dienstag, 7. September 2010
16:15
Abt. Wo Basel am schönsten ist - heute: Vogesenplatz link
Ab und zu kann man dort sogar ein Exemplar der seltenen und scheuen Spezies der Urbanisten über den Platz huschen sehen!
15:44
Abt. Was macht eigentlich ... Heute: Michael Koechlin link
Michael Koechlin, Basler Kulturabteilungsleiter ohne präsidialen Gnaden, wird per 1. Januar 2011 Geschäftsführer des BaKaForums. Das Basel Karlsruhe Forum ist ein Treffen von Fernsehleuten aus aller Welt, die Fernsehsendungen und Internetauftritte für die Bildung produzieren – Education-Projekte quasi, für die sich Koechlin bereits als oberster Basler Kulturbeamter besonders eingesetzt hatte. Das BaKaForum seinerseits trennt sich "im gegenseitigen Einvernehmen" von seinem bisherigen General Manager Urban Frye.
Jetzt warten wir gespannt weiter auf die Bekanntgabe von Koechlins Nachfolger. Bisher verlautete aus dem Regierungspräsidium nur, dass die Liste der Bewerber(innen) lang sei.
Jetzt warten wir gespannt weiter auf die Bekanntgabe von Koechlins Nachfolger. Bisher verlautete aus dem Regierungspräsidium nur, dass die Liste der Bewerber(innen) lang sei.
15:16
Abt. Qualitätsjournalismus - heute: nicht in der NZZ! link
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Soll mir nie mehr jemand kommen, das Blatt von der Falkenstrasse sei nicht genauso Boulevard wie 20min oder Blick! Wer Putin auf dem Töff auf die Frontseite hievt und darunter solchen Feuilletonisten-Quark druckt:
Soll mir nie mehr jemand kommen, das Blatt von der Falkenstrasse sei nicht genauso Boulevard wie 20min oder Blick! Wer Putin auf dem Töff auf die Frontseite hievt und darunter solchen Feuilletonisten-Quark druckt:
Putin als Turbo Russlands - "Welcher Russe liebt icht die schnelle Fahrt!" heisst es emphatisch in Nikolai Gogols Roman "Die toten Seelen" (1842). Dass diese Feststellung den russischen Nationalcharakter nach wie vor auf gültige Weise beschreibt, kann man Putins PR-Reisen der letzten Wochen und Monate ablesen. Im Bild: Putin an einem Motorradtreffen im Juli nahe Sewastopol, Ukraine.hat seinen Status als Qualitätsmarke auf ewig verwirkt! "Nationalcharakter"? Wer damit hantiert, ist Sarrazinist!
Montag, 6. September 2010
10:53
Abt. traming - heute: der 21er link
Irgendwie hab ich dessen Einführung verpasst! Eigentlich erstaunt's mich nicht, denn er ist wohl das seltenste Tram Basels. Drum hier für die traming-Fans (ein Split-off der birding-Fanatiker) eine der raren Aufnahmen für ihr Sammelalbum...
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... und da gleich noch der dünne Fahrplan:
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... und da gleich noch der dünne Fahrplan:
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10:08
Abt. Stellwerk - heute: Stellhilfe link
Weil der Fotograf (fonzi, warst Du das?) des offiziellen Bildes lieber mehr Asphalt zeigen wollte,...
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... und drum die Handyantenne abschnitt, erlauben wir uns ungefragt den Zusatz, dass neben der inspirierenden Ateliernachbarschaft auch die intensive elektromagnetische Strahlung, wenige Meter neben der Antenne,...
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... wohl für so manchen kreativen Einfall verantwortlich zeichnen wird und insofern als zusätzlicher Standortvorteil erwähnt werden sollte!
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... und drum die Handyantenne abschnitt, erlauben wir uns ungefragt den Zusatz, dass neben der inspirierenden Ateliernachbarschaft auch die intensive elektromagnetische Strahlung, wenige Meter neben der Antenne,...
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... wohl für so manchen kreativen Einfall verantwortlich zeichnen wird und insofern als zusätzlicher Standortvorteil erwähnt werden sollte!
Sonntag, 5. September 2010
18:47
Abt. BaZille des Jahres - heute: Streikbrecher auf Vorrat link
LeserIn "zip" macht uns auf die Recherche von Kurt-Emil Merki und Christof Moser im "Sonntag" aufmerksam, die beginnt mit:
Interessant auch, was die Sonntagszeitung zu berichten weiss:
Ein umsichtiger Chefredaktor geht stets vom schlimmstmöglichen Szenario aus. Markus Somm ist umsichtig. Darum überliess er am Montag, als er der Redaktion der «Basler Zeitung» («BaZ») als neuer Chef vorgestellt wurde, nichts dem Schicksal. Er rechnete damit, dass die Redaktion auf seine Ernennung mit einem Proteststreik reagieren könnte, also rekrutierte er eine Handvoll Ersatz-Journalisten. Jeder bekam 500 Franken für die Bereitschaft, sich als Streikbrecher zu betätigen, wie «Sonntag»-Recherchen ergaben. Wäre es tatsächlich zum Einsatz gekommen, hätte sich das Honorar auf 1000 Franken verdoppelt. Somm, der zuvor stellvertretender Chefredaktor bei der «Weltwoche» war, wollte dazu gestern keine Stellung nehmen.Ob die rechten Quislinge je geoutet werden? Wunder nähm einen schon, wer sich da Somm auf Vorrat andiente.
Doch die «BaZ»-Redaktion dachte nicht an Streik. Und wird den Befehl «Rechtsumkehrt!» wohl ohne zu murren ausführen.
Interessant auch, was die Sonntagszeitung zu berichten weiss:
Die Konsternation auf der Redaktion der BaZ hielt sich in Grenzen, als Verleger Martin Wagner die Ablösung von Chefredaktor Matthias Geering bekannt gab. Dieser gilt als wenig profiliert und farblos, über seine Absetzung wurde seit Wochen spekuliert. Schockiert reagierte das links-grüne politische Lager, das die Stadt Basel dominiert. Es befürchtet einen politischen Kurswechsel. Somm hat sich als Stellvertreter von Köppel zum politischen Hardliner und Propagandisten der SVP entwickelt. Seine Einwechslung verstärkt den Eindruck, dass das rechtsbürgerliche Lager um Köppel/Tettamanti/Blocher nun auch bei der BaZ das Kommando übernommen hat. Aus absolut zuverlässiger Quelle weiss die SonntagsZeitung, dass Verleger Wagner eine Basler Lösung favorisiert hätte. Er habe aber schliesslich den «Machtkampf» verloren.Ist Martin Wagner also genau genommen unfreiwillig komisch?
15:43
Abt. Sarrazins Jünger - heute: @ bazonline link
Ich weiss ja nicht, wie die originale Polizeimeldung ausgesehen hat: Aber dass sich etwas, das in einem Rapport schlimmstenfalls unter "besondere Merkmale" fungieren dürfte, nämlich die Hautfarbe, auf einem schweizweit gelesenen Onlineportal zum Subjekt des Titels mausert, ist schon fast selber kriminell.
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Genau diese Konnexionen sind es, die der pauschalen Verurteilung einer Gruppe von Menschen (in diesem Fall: Dunkelhäutige) Vorschub leisten, so wie es Sarrazin aktuell in Deutschland tut. Der "Betrunkene" im Titel ist geschenkt. Betrinken kann sich jeder. Aber die Hautfarbe, sorry, die ist nun mal eine Sache der GENE. Und dass es "Gene" gibt, die gerne Betrunkene überfallen, davon hab ich - bis jetzt zumindest - noch nichts gelesen. Aber warten wir erst mal Sarrazins neuesten Wurf ab...
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Genau diese Konnexionen sind es, die der pauschalen Verurteilung einer Gruppe von Menschen (in diesem Fall: Dunkelhäutige) Vorschub leisten, so wie es Sarrazin aktuell in Deutschland tut. Der "Betrunkene" im Titel ist geschenkt. Betrinken kann sich jeder. Aber die Hautfarbe, sorry, die ist nun mal eine Sache der GENE. Und dass es "Gene" gibt, die gerne Betrunkene überfallen, davon hab ich - bis jetzt zumindest - noch nichts gelesen. Aber warten wir erst mal Sarrazins neuesten Wurf ab...
14:39
Abt. Mikropolitik - heute: milchsuppe.ch link
see also milchsuppe.ch
UPDATE Montag 6.9. 10:30 - Soeben hat ein freundlicher Herr von der BaZ angerufen und sich nach den Hintergründen von milchsuppe.ch erkundigt... Bin gespannt, was schliesslich im Blatt stehen wird.
see also milchsuppe.ch
UPDATE Montag 6.9. 10:30 - Soeben hat ein freundlicher Herr von der BaZ angerufen und sich nach den Hintergründen von milchsuppe.ch erkundigt... Bin gespannt, was schliesslich im Blatt stehen wird.
Samstag, 4. September 2010
15:02
Abt . bazille der Woche oder: Qualitätsjournalismus im Schleuderkurs link
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Heute lesen wir in der besten aller Basler Tageszeitungen einen trefflichen Leitartikel zu Thilo Sarrazins unverschämten Äusserungen zu "Du bist nicht Deutschland":
Ist nun die Tatsache, dass der Deutschland-Korrespondent seinem Chefredaktoren in ein und derselben Zeitung widerspricht, ein Hoffnungsschimmer? Oder vielmehr eine peinlicher Versuch, den Fehltritt im ersten Auftritt des neuen Chefs irgendwie wieder gutzumachen?
Heute lesen wir in der besten aller Basler Tageszeitungen einen trefflichen Leitartikel zu Thilo Sarrazins unverschämten Äusserungen zu "Du bist nicht Deutschland":
"Sarrazins Denkweise ist rassistisch. Er kann die Absicht noch lange leugnen – die Wirkung nimmt er billigend in Kauf."Natürlich stammen diese Worte nicht aus der Feder des neuen Chefredaktoren Markus Somm. Der hatte sich vor ein paar Tagen an der selben Stelle ganz anders geäussert:
"Dem Überbringer der schlechten Nachricht wird angelastet, dass er sie überbringt, ohne sich vorher die Krawatte gebunden zu haben."Rassismus, da hat der Schreiber in der Samstagsausgabe recht, ist keine "schlechte Nachricht". Nie und nimmer! Und die Überbringung von rassistischen Gedankenguts ist keine Frage von Krawatten!
Ist nun die Tatsache, dass der Deutschland-Korrespondent seinem Chefredaktoren in ein und derselben Zeitung widerspricht, ein Hoffnungsschimmer? Oder vielmehr eine peinlicher Versuch, den Fehltritt im ersten Auftritt des neuen Chefs irgendwie wieder gutzumachen?
Freitag, 3. September 2010
21:42
Abt. Der Führer und wir – heute: Helmut und Loki link
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Vielleicht liegt es daran, dass ich ein wenig sensibilisiert worden bin, aber irgendwie ist es schon unheimlich, wenn Interviewer Giovanni di Lorenzo in der ARD-Produktion "Wir Schmidts" Helmut und Loki auf ihre – einzige! – Begegnung mit Adolf Hitler anspricht: "Dem Führer sind Sie einmal leibhaftig begegnet …" Oder hab ich die Anführungszeichen überhört? Youtubst du selber – bei 7:30 gibt's den O-Ton:
Vielleicht liegt es daran, dass ich ein wenig sensibilisiert worden bin, aber irgendwie ist es schon unheimlich, wenn Interviewer Giovanni di Lorenzo in der ARD-Produktion "Wir Schmidts" Helmut und Loki auf ihre – einzige! – Begegnung mit Adolf Hitler anspricht: "Dem Führer sind Sie einmal leibhaftig begegnet …" Oder hab ich die Anführungszeichen überhört? Youtubst du selber – bei 7:30 gibt's den O-Ton:
14:53
Abt. neue Krankheiten - heute: Losingerfixierung link
Martin "das wäre komisch" Wagners BaZ hat ja wahnsinnig den Narren gefressen an dem Losinger-Ding aus Oppenheims Küche! Heute ist die Luftnummer schon wieder auf der Frontseite, Oppenheim füllt Seite zwei und ein Voxpop Seite 27. Warum eigentlich die Fixierung? Ist es Verleger Wagners Spieltrieb? Näh, den lebt er wohl aus in seinem VR-Sitz bei Escor, das ist die Kasino- und Spielautomaten-Bude, die unlängst im mutmasslichen Zigarettenschmugglerparadies Montenegro ein von bösen Zungen als Spielhölle bezeichnetes Kasino aufgemacht hat. Die Linie führt nirgendwo hin. Oder doch? Spekuliert Wagner drauf, dass ihm die von der öffentlichen Hand für 130 Millionen gebaute, aber mangels Auslastung bankrott gegangene Eventhalle dereinst in den Schoss fallen wird und er daraus ein Grand Casino machen kann? Näh, nie im Leben! So perfid ist er sicher nicht! Die baz'sche Losingerfixierung bleibt unerklärlich!
09:32
Abt. Happy Birthday Kaserne Basel link
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Georges Delnon, Direktor des grossen Theaters in Basel, gratulierte Carena Schlewitt, Chefin des kleineres Hauses, zum 30 Geburtstag der Kaserne Basel. Rechts auf dem Bild: Beat vor Wartburg, Kulturverantwortlicher der Christoph Merian Stiftung.
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Kurz vor ihrer Nominationsreise nach Bern: Bundesratskandidatin und ehemalige Kasernen-Co-Leiterin Eva Herzog umringt von Tout Bâle culturel
Von Breakdance über Trashkultur bis Karl Valentin: Die Geburtstagsrevue der Kaserne Basel hat Spass gemacht. Dreissig Kurzproduktionen liessen in der Reithalle der Kaserne Basel die vergangenen dreissig Kulturjahre Revue passieren. Mit dabei: Vieles, was Rang und Namen hat in der Basler, Schweizer, internationalen Kulturszene, von Ueli Jäggi und Storm Störmer über The Famous Goldfinger Brothers und Les Reines Prochaines bis zu Capri Connection und Klara Theater.
Wer gestern Abend nicht dabei war, hat noch nicht alles verpasst, denn heute Freitag ist das Ganze noch einmal zu sehen. Fünf Franken kostet der fünfstündige Abend. Das kann man sich doch durchaus leisten. Und als besonderes Zückerchen heute Abend gibt eine nicht ganz unbekannte Basler Reggae-Formation ein Tex-Mex-Set zum besten!
Georges Delnon, Direktor des grossen Theaters in Basel, gratulierte Carena Schlewitt, Chefin des kleineres Hauses, zum 30 Geburtstag der Kaserne Basel. Rechts auf dem Bild: Beat vor Wartburg, Kulturverantwortlicher der Christoph Merian Stiftung.
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Kurz vor ihrer Nominationsreise nach Bern: Bundesratskandidatin und ehemalige Kasernen-Co-Leiterin Eva Herzog umringt von Tout Bâle culturel
Von Breakdance über Trashkultur bis Karl Valentin: Die Geburtstagsrevue der Kaserne Basel hat Spass gemacht. Dreissig Kurzproduktionen liessen in der Reithalle der Kaserne Basel die vergangenen dreissig Kulturjahre Revue passieren. Mit dabei: Vieles, was Rang und Namen hat in der Basler, Schweizer, internationalen Kulturszene, von Ueli Jäggi und Storm Störmer über The Famous Goldfinger Brothers und Les Reines Prochaines bis zu Capri Connection und Klara Theater.
Wer gestern Abend nicht dabei war, hat noch nicht alles verpasst, denn heute Freitag ist das Ganze noch einmal zu sehen. Fünf Franken kostet der fünfstündige Abend. Das kann man sich doch durchaus leisten. Und als besonderes Zückerchen heute Abend gibt eine nicht ganz unbekannte Basler Reggae-Formation ein Tex-Mex-Set zum besten!
08:52
Abt. Quote of the day - heute: Martin Spieler link
persoenlich.com macht verdankenswerterweise den Artikel von Teuwsen & Pöhner zum Sonntagsboulevard online zugänglich. Und dort lesen wir Spielers "Bonmot du jour":
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Micheline Calmy-Rey: "Tatsächlich gilt es, auch das zu bedenken. Identifikation läuft auch über das Geschlecht. Zudem: Damit ein Gremium funktioniert, braucht es eine gute Durchmischung, was Mentalitäten und die berufliche Herkunft angeht."Effekthascher Spieler war zuvor Chef der Handelszeitung und betrieb dort auf der Frontseite Klassenkampf von oben:
Darf man aus dieser Antwort eine Schlagzeile machen, die verkündet: "Calmy-Rey: Fünf Frauen im Bundesrat sind ein Problem"? Offenbar. In der internen Blattkritik, die der "ZEIT" vorliegt, schreibt der neue "Sonntagszeitung"-Chefredaktor Martin Spieler: "Sehr gute Front mit Calmy. Story wurde sehr gut gequotet. Mit dieser Story haben wir sehr viel bewegt, was die Geschichten in den elektronischen Medien und den Zeitungen zeigen. Genau so muss es sein: Wir sorgen mit unseren Primeurs nicht nur am Sonntag, sondern auch während der Woche für Debatten und Gesprächsstoff."
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Donnerstag, 2. September 2010
17:41
1098m2 Kreativraum zu vermieten im Stellwerk St. Johann link
Stellwerk vermietet 1198 m2 Ateliers und Büros für Jungunternehmen in den Bereichen
Mode- und Produktdesign, Visueller Kommunikation, Interior Design und Architektur.
Einsendeschluss für Bewerbungen ist der 30.09.2010. Anmelden kann man sich auf stellwerkbasel.ch.
Stellwerk steht für Unterstützung, Ermöglichung und Begleitung von Firmengründungen in der Kreativbranche. Wir bieten Räume, Infrastruktur und jeden Menge Kontakte. Direkt am neuen, pulsierenden Zentrum Vogesenplatz. Für den erfolgreichen Start in die Selbständigkeit.
Stellwerk bedeutet Ankunft in der Selbständigkeit und Aufbruch in den Erfolg. Ort der Begegnung für Mieter, Quartierbewohner, die Stadt und die ganze Triregio. Wo Kreatives entsteht, man sich gerne aufhält, wo man sich austauscht. Die Gleise sind frei: für eine Zukunft unter Volldampf.
Mode- und Produktdesign, Visueller Kommunikation, Interior Design und Architektur.
Einsendeschluss für Bewerbungen ist der 30.09.2010. Anmelden kann man sich auf stellwerkbasel.ch.
Stellwerk steht für Unterstützung, Ermöglichung und Begleitung von Firmengründungen in der Kreativbranche. Wir bieten Räume, Infrastruktur und jeden Menge Kontakte. Direkt am neuen, pulsierenden Zentrum Vogesenplatz. Für den erfolgreichen Start in die Selbständigkeit.
Stellwerk bedeutet Ankunft in der Selbständigkeit und Aufbruch in den Erfolg. Ort der Begegnung für Mieter, Quartierbewohner, die Stadt und die ganze Triregio. Wo Kreatives entsteht, man sich gerne aufhält, wo man sich austauscht. Die Gleise sind frei: für eine Zukunft unter Volldampf.
15:10
Abt. Kasch go Filme link
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Brüder, die Kamera geschultert, und raus in Basels Norden. Die Abteilung Kantons- und Stadtentwicklung, von der man eigentlich nicht so richtig weiss, was ihre Aufgabe ist, lanciert einen Kurzfilmwettbewerb.
Eine gute Idee? Immerhin weiss man jetzt, was die Abteilung Kantons- und Stadtentwicklung so tut.
Brüder, die Kamera geschultert, und raus in Basels Norden. Die Abteilung Kantons- und Stadtentwicklung, von der man eigentlich nicht so richtig weiss, was ihre Aufgabe ist, lanciert einen Kurzfilmwettbewerb.
Gesucht werden filmische Beiträge, welche sich mit dem alltäglichen Lebensraum in den Quartieren St. Johann, Matthäus, Rosental, Altstadt Kleinbasel, Klybeck, Kleinhüningen und Clara auseinandersetzen. Die Bevölkerung soll die Möglichkeit erhalten, mit einem Beitrag die Stadtentwicklung im Norden von Basel zu beleuchten.Der Kurzfilm muss in Basel Nord spielen und darf eine Länge von drei Minuten nicht überschreiten. Eingereicht werden dürfen Strassenumfragen, Interviews, Statements, Erfahrungsberichte, Spielfilme, Animationsfilme oder experimentelle Filme aller Art. Also auch ppps Milchsuppe-Experimentalfilm oder natürlich die wunderbaren Volta-Visionen von Fonzi Trmboni.
Eine gute Idee? Immerhin weiss man jetzt, was die Abteilung Kantons- und Stadtentwicklung so tut.
09:56
Abt. BaZille des Tages - heute: Heissluft um Hagnau link
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Keiner der Betroffenen / Konkurrenten / Entscheidungsträger lässt sich on the record zitieren. Sie alle antworten mit "no comment!". Nur die eine Partei, die mit ihrem ambitionierten Bau-Projekt rein kommerzielle Eigeninteressen verfolgt, die bedient die BaZ - zum ihr geeignet erscheinenden Moment - mit vagen Visualisierungen (siehe Bild), hochtrabenden Versprechungen und happigen finanziellen Ansprüchen an die Oeffentliche Hand. Daraus bastelt die BaZ eine mehrteilige Story, beginnend auf der Frontseite, voller Konjunktive und Mutmassungen. Der erste Satz lautet aber vollmundig und unbescheiden:
Dabei wär's so einfach! Der französische Baukonzern Bouygues will vom Bauboom in Basel (Stücki, Erlentor, Janus usw.) profitieren, so wie andere Generalunternehmer auch. Also schickt er die "Projektentwickler" seiner Schweizer Tochter Losinger aus, in Basel nach Betätigungsfeldern zu suchen. Und offenbar haben diese dabei ein Auge auf das Areal neben dem Joggeli geworfen. Und bezüglich dessen Zukunft ihrer Phantasie freien Lauf gelassen. Und mit diesen Phantasien behelligen sie nun seit längerem mögliche Investoren, aktuelle Grundeigentümer und Behörden. Mehr ist da ziemlich sicher nicht.
Dass am anderen Ende von Basel, auf der Erlenmatt, derselbe Konzern, zusammen mit der Vermögensverwaltungsfirma Helvetic Trust, sich vor wenigen Tagen das grösste Kuchenstück unter den Nagel gerissen hat, aber angeblich die beiden noch keine Ahnung haben, was sie damit anfangen wollen, diese für die Stadtentwicklung mittelfristig mindestens ähnlich relevante, wirklich "konkrete" Veränderung, war derselben BaZ am 25.8. gerade mal 20 Zeilen wert auf Seite 25. Aber man kann natürlich seine (im Wagner'schen Sinne "wirtschaftsfreundlichen"?) journalistischen Prioritäten schon auch so setzen...
Keiner der Betroffenen / Konkurrenten / Entscheidungsträger lässt sich on the record zitieren. Sie alle antworten mit "no comment!". Nur die eine Partei, die mit ihrem ambitionierten Bau-Projekt rein kommerzielle Eigeninteressen verfolgt, die bedient die BaZ - zum ihr geeignet erscheinenden Moment - mit vagen Visualisierungen (siehe Bild), hochtrabenden Versprechungen und happigen finanziellen Ansprüchen an die Oeffentliche Hand. Daraus bastelt die BaZ eine mehrteilige Story, beginnend auf der Frontseite, voller Konjunktive und Mutmassungen. Der erste Satz lautet aber vollmundig und unbescheiden:
Was die Basler Zeitung vor Jahresfrist ankündigte, wird nun konkret...Was war das vor einem Jahr? Da kolportierte dasselbe Blatt erstmals unbestätigte Gerüchte über dasselbe Wolkenkuckucksheim:
Es gibt Pläne für eine neue Sporthalle beim Schänzli. Sie soll auf dem jetzigen Areal des Kunsthauses Baselland zu stehen kommen. Mit dem Projekt in Verbindung gebracht wird der Totalunternehmer Losinger AG. Das Basler Erziehungsdepartement ist über die Hallenpläne informiert. Noch hüllen sich jedoch alle Beteiligten in Schweigen.Alles was an der Geschichte seither "konkret"er wurde, ist offensichtlich Losingers gewachsene Ungeduld, weshalb der Konzern den Druck auf Behörden und Grundeigentümer erhöhen will, wozu er gerne die BaZ vor seinen Karren spannt. Ist das wirklich eine Geschichte? Ich hab da so meine Zweifel.
Dabei wär's so einfach! Der französische Baukonzern Bouygues will vom Bauboom in Basel (Stücki, Erlentor, Janus usw.) profitieren, so wie andere Generalunternehmer auch. Also schickt er die "Projektentwickler" seiner Schweizer Tochter Losinger aus, in Basel nach Betätigungsfeldern zu suchen. Und offenbar haben diese dabei ein Auge auf das Areal neben dem Joggeli geworfen. Und bezüglich dessen Zukunft ihrer Phantasie freien Lauf gelassen. Und mit diesen Phantasien behelligen sie nun seit längerem mögliche Investoren, aktuelle Grundeigentümer und Behörden. Mehr ist da ziemlich sicher nicht.
Dass am anderen Ende von Basel, auf der Erlenmatt, derselbe Konzern, zusammen mit der Vermögensverwaltungsfirma Helvetic Trust, sich vor wenigen Tagen das grösste Kuchenstück unter den Nagel gerissen hat, aber angeblich die beiden noch keine Ahnung haben, was sie damit anfangen wollen, diese für die Stadtentwicklung mittelfristig mindestens ähnlich relevante, wirklich "konkrete" Veränderung, war derselben BaZ am 25.8. gerade mal 20 Zeilen wert auf Seite 25. Aber man kann natürlich seine (im Wagner'schen Sinne "wirtschaftsfreundlichen"?) journalistischen Prioritäten schon auch so setzen...
Mittwoch, 1. September 2010
16:46
Abt. Qualitätsjournalismus und Hochstapelei link
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Wie war das schon wieder mit dieser Hochstapelei und so? bazonline weiss es offensichtlich nicht so genau.
Gestern hat die Sendung "Schweiz aktuell" von SF DRS ein Interview mit der gefallenen Astronautistin gesendet.
Wie war das schon wieder mit dieser Hochstapelei und so? bazonline weiss es offensichtlich nicht so genau.
Gestern hat die Sendung "Schweiz aktuell" von SF DRS ein Interview mit der gefallenen Astronautistin gesendet.
14:02
Abt. Worüber lacht man in... - heute: der Astrophysik? link
Empirisch belegt sind diese beiden jüngeren Beispiele von primär für Personen mit fortgeschrittenen physikalischen Kenntnissen witzigen Witzen:
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Darüber lachten nachweislich Astrophysiker der ESA. Und, etwas abstrakter, darüber...
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... dieser Astrophysikstudent in Berlin.
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Darüber lachten nachweislich Astrophysiker der ESA. Und, etwas abstrakter, darüber...
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... dieser Astrophysikstudent in Berlin.
13:24
Abt. 1 + 1 = ? heute: National-Zeitung link
Drüben bei @thomnagy ist nachzulesen, worauf Fred David kommt, wenn er gestern in der Kommentarspalte vom @medienspiegler die Puzzleteile Wagner, Somm, Blocher, Frey, Tettamanti, Wanner und Curti zusammensetzt.
@fuzzy und @rasputin Ihm traut ihr vielleicht eher. Mich habt's ihr ja vorgestern noch ausgelacht, als ich was Ähnliches orakelte, allerdings ohne Davids Insiderkenntnisse. Und @derendinger nannte gestern früh schliesslich das Kind schon beim Namen!
@fuzzy und @rasputin Ihm traut ihr vielleicht eher. Mich habt's ihr ja vorgestern noch ausgelacht, als ich was Ähnliches orakelte, allerdings ohne Davids Insiderkenntnisse. Und @derendinger nannte gestern früh schliesslich das Kind schon beim Namen!
12:49
Abt. overhyped - heute: Amokpräventionsprogramm link
32 multiple choice Fragen über einen Typen beantworten, die gewichteten Antworten auswerten und das Resultat auf einer Skala von 1 (Passt nicht!) bis 6 (Mister Perfect!) darstellen: Das, Pardon, trainiert jede Leserin einer "Frauen-" oder "Mädchenzeitschrift" mehrmals im Jahr. Nach demselben Prinzip funktioniert Dyrias. Nur fragt Dyrias "Zeigt die Person starkes Interesse an Militärthemen?" oder "Hat die Person Zugang zu scharfen Schusswaffen?", ist nicht auf Papier, sondern kommt als webbasierte "Software" vom "Institut für Psychologie und Bedrohungsmanagement" daher und behauptet am Ende, der Kandidat mit der Note "6" könne jederzeit Amok laufen.
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Bild = screenshot von hier. 6 = "Alle Vorzeichen, die einer Gewalttat gegen andere oder sich selbst vorausgehen sind vorhanden. Eine Gewalttat kann jederzeit bevorstehen.", S. 3 davon
Der elektronische Fragebogen geistert laut BaZ seit Sommer 2009 auch in Basel durch die Amtsstuben. Jens Hoffmann, der über Promi-Stalking dissertiert hat, der Mitinhaber ist der privaten Firma "Team Psychologie & Sicherheit" und der privaten Firma, die als "Institut für Psychologie und Bedrohungsmanagement" auftritt und Lizenzen für Dyrias verkauft, kann's nur recht sein, dass die Behörden in BS und ZH noch nicht auf die vermutlich günstigere Idee gekommen sind, so etwas wie seine 32-Punkte Checkliste (Hoffmann widerspricht auf seiner Site: "DyRiAS ist KEINE Checkliste – Es ist eine dynamische Mustererkennung, bei der das Ganze mehr ist als die Summe der Einzelteile." Aha. Also doch eine Checkliste!) als Diplomarbeit oder Dissertation bei den lokalen Unis in Auftrag zu geben.
Ist Dyrias tatsächlich overhyped? Auf der Skala von 1 (völlig unterschätzt) bis 6 (massiv überbewertet) geben wir ihm eine 4.
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Bild = screenshot von hier. 6 = "Alle Vorzeichen, die einer Gewalttat gegen andere oder sich selbst vorausgehen sind vorhanden. Eine Gewalttat kann jederzeit bevorstehen.", S. 3 davon
Der elektronische Fragebogen geistert laut BaZ seit Sommer 2009 auch in Basel durch die Amtsstuben. Jens Hoffmann, der über Promi-Stalking dissertiert hat, der Mitinhaber ist der privaten Firma "Team Psychologie & Sicherheit" und der privaten Firma, die als "Institut für Psychologie und Bedrohungsmanagement" auftritt und Lizenzen für Dyrias verkauft, kann's nur recht sein, dass die Behörden in BS und ZH noch nicht auf die vermutlich günstigere Idee gekommen sind, so etwas wie seine 32-Punkte Checkliste (Hoffmann widerspricht auf seiner Site: "DyRiAS ist KEINE Checkliste – Es ist eine dynamische Mustererkennung, bei der das Ganze mehr ist als die Summe der Einzelteile." Aha. Also doch eine Checkliste!) als Diplomarbeit oder Dissertation bei den lokalen Unis in Auftrag zu geben.
Ist Dyrias tatsächlich overhyped? Auf der Skala von 1 (völlig unterschätzt) bis 6 (massiv überbewertet) geben wir ihm eine 4.
11:23
Abt. Kryptokommunisten - heute: Markus Somm link
Der uns von Komiker Martin Wagner als strammer Vorzeigerechter angepriesene neue Chefredaktor der BaZ sei früher im Kommunistischen Aufbau gewesen, behaupten die Witzbolde von "Nation of Swine", und bestätigen damit ein Gerücht, das wir - oder war's doch jemand anders? - kurz zuvor frei erfunden und in die Welt gesetzt haben.
10:08
Abt. tell it like it is! - heute: Stratenwerth link
Christoph Stratenwerth heute im Kulturteil der BaZ, im Streitgespräch zum Thema "Kasernenareal":
Die Schlüsselfrage ist, wie finden die Planungsprozesse statt? Ist der städtebauliche Ansatz so, dass ich eine schöne Vision habe, die ich dann im Computer visualisiere? Oder sollte es nicht zuerst um die Inhalte gehen? Was macht Habitat und Bollag am Wiesenplatz? Die beiden privaten Initiativen reanimieren den Wiesenplatz. Wer hat die Rheingasse reanimiert? Der Staat? Nein, private Initiativen. Wer hat das Gundeldingerfeld reanimiert? Gegen den Widerstand der Verwaltung ist dieses Projekt entstanden. Viele lebendige Orte in dieser Stadt sind nicht über städtebauliche Prozesse entstanden, sondern dank risikofreudigen Privaten. Die Frage ist: Ermöglicht die Politik solche Initiativen? Sie muss uns nicht zeigen, wie wir zu leben haben.Stratenwerth, der anti-Kessler? In der Sache: Die Politik muss uns sicher nicht zeigen, wie wir zu leben haben. Umgekehrt würde ein Schuh draus: Sie sollte der demokratisch formulierte Ausdruck davon sein, wie wir leben wollen. Ist sie das heute? Und wenn sie das bei der Stadtentwicklung vielleicht nicht ist: Warum nicht? Lauter Fragen. Demokratie ist anstrengend, aber Jacques Herzog' Gottesstaat ist keine Alternative!
Dienstag, 6. Juli 2010
10:09
Abt. Mikropolitik - heute: Zonenplanrevision, der Trailer link
Zonenplanrevision klingt trocken, ist trocken, aber hat weitreichende Folgen für die ganze Stadt! Nicht nur für die Familiengärten.
Zonenplanrevision klingt trocken, ist trocken, aber hat weitreichende Folgen für die ganze Stadt! Nicht nur für die Familiengärten.